Automotive High-Speed Link Switches
Mit den TZ Switches schalten Sie Automotive High-Speed Links flexibel, verlustarm und reproduzierbar – für schnellere Entwicklung, zuverlässigere Validierung und effizientere Tests von Kameras, Displays, ECUs und weiteren ADAS-Komponenten.
Präzises Signalmanagement für Entwicklung und Test
TZ Switches ermöglichen das gezielte, verlustarme Umschalten zwischen mehreren Quellen und Senken und wurden für professionelle Test- und Entwicklungsumgebungen im Automotive-Bereich entwickelt. Je nach Modell sind TZ Switches mit Rosenberger HSD-, FAKRA- oder H-MTD-Steckverbindern erhältlich. Switches ermöglichen bidirektionale Signalführung, USB-Steuerung und – je nach Variante – externe Schalt- oder Trigger-Eingänge.
TZ-Lösungen für das Schalten und Routen von Automotive Video Links werden in Entwicklungs-, Validierungs- und produktionsnahen Testumgebungen für Kameras, Displays, ECUs und weitere Automotive-Video- und ADAS-Komponenten eingesetzt.
Warum TZ Switches
TZ Switches sind nicht als generische Kommunikations- oder Netzwerkswitches positioniert, sondern als eigenständige Test- und Umschaltlösungen für Automotive Video Links. Die Geräte wurden für die strukturierte Integration in Entwicklungs-, Validierungs- und produktionsnahe Testabläufe entwickelt.
Die Produkte ermöglichen die bidirektionale Datenübertragung, sind verlustarm, kompakt, robust und ideal für automatisierte sowie reproduzierbare Testabläufe geeignet. Damit eignen sie sich sowohl für klassische Automotive-Video-Link-Tests als auch – je nach Modell – für RF-/HF-nahe Anwendungen und moderne H-MTD-/Automotive-Ethernet-nahe Testumgebungen.
TZ Switches werden heute von Fahrzeugherstellern, Tier‑1‑Zulieferern und Entwicklungsdienstleistern weltweit eingesetzt, um moderne Kamera-, Display-, ECU-, ADAS- und Kommunikationssysteme effizient zu entwickeln, zu validieren und zu testen.
Technologie- und Steckverbinder-Kompatibilität
Standards and
Technologies
GMSL2
FPDLink III
GMSL2
FPDLink III
GMSL2
GMSL3
FPDLink III
FPDLink IV
GVIF
GMSL2
GMSL3
FPDLink III
FPDLink IV
GVIF
GMSL2
FPDLink III
100BASE-T1
1000BASE-T1
GMSL2
GMSL3
FPDLink III
FPDLink IV
100BASE-T1
1000BASE-T1
2.5GBASE-T1
5GBASE-T1
Channels
Interface
Switching
Button
Switch /
Trigger Input
capable
Anwendungsbereiche für TZ Switches
Für Entwicklung und Validierung
TZ Switches unterstützen Entwicklungs- und Validierungsteams bei der effizienten Absicherung moderner Fahrzeugarchitekturen. Typische Anwendungen umfassen Hardware-in-the-Loop-Teststände (HiL), Komponententests während der Entwicklung, Integrations- und Systemtests sowie die Validierung von Video-, Daten- und Kommunikationsverbindungen. Durch die flexible Umschaltung verschiedener Signalpfade lassen sich Testaufbauten vereinfachen, automatisieren und reproduzierbar gestalten.
Für Produktion und End-of-Line
In Produktions- und End-of-Line-Umgebungen ermöglichen TZ Switches die effiziente Durchführung automatisierter Prüfabläufe und wiederholbarer Funktionstests. Mehrere Komponenten und Prüflinge können flexibel in bestehende Testsysteme eingebunden werden, wodurch sich Umrüstzeiten reduzieren und Testressourcen optimal nutzen lassen. Das Ergebnis sind höhere Effizienz, bessere Skalierbarkeit und reproduzierbare Testergebnisse.
Für Kamera-, Video- und ADAS-nahe Testumgebungen
Fahrzeughersteller und Tier-1-Zulieferer nutzen TZ Switches zur Entwicklung, Integration und Validierung moderner Kamera-, Display- und ADAS-Systeme. Typische Anwendungen reichen von der Evaluierung einzelner Kameras über Mehrkamera-Systeme bis hin zur Absicherung komplexer Video- und Sensornetzwerke. Durch die flexible Signalumschaltung lassen sich unterschiedliche Betriebszustände, Signalquellen und Systemkonfigurationen effizient testen und vergleichen.
Für moderne H-MTD- und Automotive-Ethernet-Testumgebungen
Mit zunehmender Vernetzung von Fahrzeugen steigen die Anforderungen an Testumgebungen für Automotive Ethernet und moderne High-Speed-Kommunikationssysteme. TZ Switches unterstützen die flexible Umschaltung und Validierung H‑MTD-basierter Verbindungen und eignen sich für Tests von 100BASE‑T1-, 1000BASE‑T1-, 2.5GBASE‑T1- und 5GBASE‑T1-Netzwerken. Damit lassen sich sowohl einzelne Kommunikationsstrecken als auch komplexe Systemarchitekturen effizient entwickeln, integrieren und absichern.
PoC-Unterstützung für kamerabasierte COAX-Architekturen
- Die TZ Switches mit FAKRA- oder HFM-Steckverbindern unterstützen die Übertragung von Power over Coax (PoC). Dabei werden sowohl das High-Speed-Datensignal als auch die Gleichspannungsversorgung über den ausgewählten Signalpfad geführt. Die Switches eignen sich daher besonders für Automotive-Kameratestsysteme, bei denen Daten und Versorgungsspannung gemeinsam über ein Koaxialkabel übertragen werden.
- Die Switches erzeugen oder regeln die Versorgungsspannung der Kamera nicht. Die benötigte Spannung muss von der angeschlossenen ECU, dem Testsystem oder einem externen PoC-Injector bereitgestellt werden. Wird eine externe und flexibel einstellbare Kameraversorgung benötigt, können die TZ Switches mit einem TZ Power Injector kombiniert werden.
Kundenspezifische Varianten
Anpassungsmöglichkeiten
- Steckverbindertyp und Variantencoding
- Anzahl Ein- und Ausgänge
- Verschiedene Gehäusevarianten (Tischgeräte, für die Verwendung im Fahrzeug, 19“ Varianten)
- Schnittstelle für externe Steuerung: USB, Ethernet, Digital I/O
Produktbeispiele
FAQ
Wer verwendet TZ Switches?
Wofür sind TZ Switches ausgelegt?
Welche Steckverbinder sind verfügbar?
Welche Modelle eignen sich besonders für RF-/HF-nahe Anwendungen?
Welche Modelle eignen sich für Automotive-Ethernet-nahe Testumgebungen?
Unterstützen die COAX-Switches Power over Coax (PoC)?
Ja. Die TZ COAX-Switches unterstützen die Übertragung von Power over Coax, kurz PoC. Dabei werden das High-Speed-Datensignal und die Gleichspannungsversorgung gemeinsam über den ausgewählten Signalpfad geführt.
Die Switches erzeugen oder regeln die Kameraversorgungsspannung jedoch nicht. Die Spannung muss von der angeschlossenen ECU, dem Testsystem oder einem externen PoC-Injector bereitgestellt werden.
Wird eine externe und flexibel einstellbare Kameraversorgung benötigt, kann der TZ Switch mit einem TZ Power Injector kombiniert werden. Die für das jeweilige Modell zulässigen Spannungs- und Stromgrenzen müssen beachtet werden.
Sind kundenspezifische Switch-Varianten erhältlich?
Ja. Wenn die Standardprodukte die gewünschte Testarchitektur nicht vollständig abdecken, entwickelt TZ auch kundenspezifische Switch-Lösungen.
Mögliche Anpassungen umfassen beispielsweise:
- Alternative Steckverbinder und Kodierungen,
- Projektspezifische Anzahl von Ein- und Ausgängen,
- Individuelle Schaltertopologien,
- Desktop-, Fahrzeug- oder 19-Zoll-Gehäuse,
- USB-, Ethernet- oder digitale Steuerung,
- Zusätzliche Trigger- und Steuereingänge,
- Integration einer PoC-Einspeisung,
- Spannungs- oder Strommessung,
- Kundenspezifische Bedienoberflächen.
Die Ausführung wird an die jeweilige Linkarchitektur und den geplanten Prüfablauf angepasst.
Welche Testszenarien lassen sich mit TZ-Schaltern umsetzen?
TZ-Switches sind für die flexible und reproduzierbare Verknüpfung von Hochgeschwindigkeits-Links im Automobilbereich in Entwicklungs-, Validierungs-, HiL-, Produktions- und End-of-Line-Testumgebungen konzipiert. Zu den typischen Anwendungsszenarien gehören:
- Umschalten mehrerer Kameras auf ein Steuergerät, einen Framegrabber oder ein Messgerät
- Umschalten einer Kamera zwischen mehreren Steuergeräten, Displays oder Framegrabbern
- Automatisierte Kameraauswahl in HiL-Prüfständen
- A/B-Vergleich von Kameras, Kabeln, Steuergeräten oder anderen Komponenten
- Automatisierte Validierung von GMSL-, FPD-Link-, GVIF- und Automotive-Ethernet-Verbindungen
- Reproduzierbare Anschluss- und Dauerbelastungstests
- End-of-Line-Tests von Kameras, Steuergeräten, Displays und ADAS-Komponenten
- Flexible Weiterleitung zwischen Prüfobjekten und Messgeräten
- Physikalische Umschaltung von Automotive-Ethernet-Verbindungen ohne Protokollkonvertierung
- Ferngesteuerte Umschaltung in Labor-, Validierungs- und Produktionssystemen
Durch den Einsatz von TZ-Switches, die das manuelle Umstecken von Kabeln ersetzen, vereinfachen sich die Testaufbauten und automatisierte, wiederholbare Testabläufe werden ermöglicht.
Sind TZ Switches bidirektional?
Ja. TZ Switches ermöglichen eine bidirektionale Signalübertragung. Dadurch können mehrere Signalquellen auf einen Empfänger oder eine Signalquelle auf unterschiedliche Empfänger geschaltet werden. Typische Konfigurationen sind beispielsweise:
- Mehrere Kameras auf eine ECU oder einen Frame Grabber schalten,
- Eine Kamera zwischen mehreren ECUs oder Testsystemen umschalten,
- Unterschiedliche Komponenten innerhalb eines Testaufbaus flexibel miteinander verbinden.
Verarbeitet oder verändert ein TZ Switch das übertragene Signal?
Nein. TZ Switches schalten den physischen Signalpfad und führen keine Protokollkonvertierung oder inhaltliche Verarbeitung der übertragenen Daten durch.
Das Gerät arbeitet transparent gegenüber dem übertragenen Protokoll. Es dekodiert, bearbeitet oder konvertiert weder Video- noch Ethernet-Daten. Dadurch können die Switches in Testsysteme für unterschiedliche Automotive-High-Speed-Technologien integriert werden, sofern das jeweilige Modell für die verwendete Schnittstelle und Datenrate ausgelegt ist.
Können TZ Switches automatisiert von einem PC gesteuert werden?
Ja. Die Standardmodelle verfügen über eine USB-Schnittstelle und können dadurch in automatisierte Testumgebungen eingebunden werden.
Je nach Ausführung stehen zusätzlich folgende Bedien- und Steuerungsmöglichkeiten zur Verfügung:
- Umschalttaste direkt am Gerät,
- Anschluss für einen externen Schalter,
- Externe digitale Steuer- oder Trigger-Eingänge,
- Kundenspezifische Steuerung über Ethernet oder digitale I/Os.
Damit eignen sich TZ Switches unter anderem für automatisierte Validierungssysteme, HiL-Prüfstände und End-of-Line-Testanlagen.
Was ist der Unterschied zwischen einem TZ Switch und einem Ethernet-Netzwerk-Switch?
Ein TZ Switch ist ein physischer Signalumschalter und kein gemanagter Ethernet-Netzwerk-Switch.
Der TZ Switch verbindet ausgewählte Anschlüsse auf der physikalischen Ebene miteinander. Er analysiert keine Datenpakete, vergibt keine Netzwerkadressen und übernimmt keine Ethernet-Routing- oder Managementfunktionen.
Die H-MTD-Modelle können – abhängig von ihrer technischen Auslegung – in Testumgebungen für Automotive-Ethernet-Verbindungen eingesetzt werden. Dabei wird der physische Signalpfad umgeschaltet, ohne das übertragene Ethernet-Protokoll zu konvertieren oder zu verarbeiten.


